Datenschutz für Einsteiger – Basisinformationen für ERF-Hörer in »Calando«

Am 2010-01-27 war ich bei ERF Medien in Wetzlar, dem christlichen Medienunternehmen in Deutschland, zu Besuch. Sinn und Zweck: eine Sendung zum Thema Datenschutz in der Reihe »Calando« machen. Eingeladen hatte ERF-Redakteurin Angelika Fries.

Mit dabei waren Christel aus meiner Gemeinde, der Freien evangelischen Gemeinde Dortmund, und Christian von der Piratenpartei. Beide wollten gern dabeisein und den ERF näher kennenlernen – und sie konnten sich den ganzen Tag freimachen. Den brauchten wir nämlich durchaus.

Morgens um 9.15 Uhr ging es mit dem Zug ab Hagen Hbf los; um 11.40 Uhr waren wir in Wetzlar, wo uns ein ERF-Mitarbeiter vom Bahnhof abholte. Im ERF nahm uns Angelika Fries in Empfang und führte uns in die Kantine.

Zwischen Mittagessen und Calando-Aufzeichnung war ich kurz im Mittagsmagazin »Halbzeit« dran. Michael Klein interviewte mich live zum Datenschutz und zu Elena [anhören]. Hinterher meinte er, wir hätten die Zeit zwar maßlos überzogen, »aber das mußte jetzt sein.« Überhaupt sind die ERF-Mitarbeiter sehr sensibilisiert, was Datenschutz betrifft. Das kam in den Gesprächen mit Angelika Fries, Michael Klein und anderen Redakteuren deutlich heraus. Auch die Piratenkalender, die ich mitgebracht hatte, trafen auf großes Interesse. Im Gegenzug bekamen wir Kaffeetassen im Calando-Design geschenkt – kein schlechter Tausch!

Nach dem Halbzeit-Interview nahmen wir die Calando-Sendung auf. Im Studio vor dem Mikrofon saßen Angelika Fries und ich, hinter der dicken Scheibe in der Technik Angelikas Ehemann Gerd. Aus dem Technikraum heraus konnten auch Christel und Christian alles verfolgen. Ich hatte mir auf meinem Notebook Stichworte mitgebracht zu dem, was ich erzählen wollte. Die Stichpunkte mußte ich dann allerdings ausdrucken (lassen) und das Notebook ausmachen: Der leise Lüfter wäre für das empfindliche Studiomikrofon zu laut gewesen und hätte die gesamte Sendung mit einem Summen unterlegt. Das lies Gerd Fries nicht durchgehen!

Die Calando-Aufzeichnung empfand ich zugleich als spannend und angenehm. Das Schöne ist: Wenn man sich mal versprochen oder Blödsinn geredet hat, oder wenn man einen Gedankengang noch einmal anders und besser darstellen möchte, kann man den Text einfach noch einmal sprechen. Der Techniker schneidet das später zurecht.

Leider konnten wir in einer Sendung von einer Stunde mit rund 30 Minuten Wortanteil das Thema nur an der Oberfläche ankratzen. Da mußten Gerd und Angelika Fries ohnehin noch 15 Minuten aus den aufgezeichneten 45 herausschneiden. Das Ergebnis kann man sich am Dienstag, 2010-02-02, ab 16 Uhr auf ERF Radio anhören und dann noch einmal am Mittwoch um Mitternacht. Die Wortblöcke bekomme ich vom ERF noch in  Dateiform. Ich plane, diese Dateien auf irgendeinem Server der Piratenpartei zum Herunterladen anzubieten. Mit den Liedern ist das ja aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht möglich. Wer die Lieder auch gern hätte, sollte den Live-Stream mitschneiden – Stichwort Privatkopie.

Nach dem Aufzeichnen der Sendung fuhren wir aber nicht gleich nach Hause, sondern wir bekamen noch eine Führung durch den Sender. Sabine Rapsilber nahm sich die Zeit, uns drei Besucher durch das Haus zu führen und alles zu zeigen. Die Radiostudios hatten wir ja schon kennengelernt. Jetzt bekamen wir Einblicke in die Sendetechnik (Kurzwelle, Kabel, Internet, Telefon), die internationalen Projekte des ERF, die Web-Radios CrossChannel.de und ERF Pop sowie ERF Online.

Ein Highlight war das Fernsehstudio, wo wir ERF-Direktor Jürgen Werth trafen, der gerade mit der Gruppe »Die Mütter« eine Folge seiner Talk-Reihe »Wert(h)e Gäste« fertiggestellt hatte. Die vier posierten denn auch noch für ein Foto.

Tja, und dann fuhr uns Gerd Fries zum Bahnhof, und es ging wieder auf den Heimweg. Für Christel, Christian und mich war das ein hochinteressanter und erfüllter Tag. Jetzt bin ich gespannt auf die Reaktionen der schätzungsweise 80.000 Hörer!

Links:

2 thoughts on “Datenschutz für Einsteiger – Basisinformationen für ERF-Hörer in »Calando«”

  1. Bestimmt eine wichtige These. Ich hoffe, Ihr bleibt am Thema dran?! Im Bekanntenkreis vergeht kein Treffen, wo wir nicht drüber am diskutieren sind. Tschöö, Marzellus Helbig

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