GreenTec-Info zum DFR-Gerichtsbeschluß

Mir wurde heute anonym, aber vermutlich von einem Jury-Mitglied der GreenTec Awards, ein Text zugespielt, in dem die Veranstalter der GreenTec Awards, Sven Krüger und Marco Voigt, die Jury-Mitglieder über den Gerichtsbeschluß zum Dual-Fluid-Reaktor informieren. Für die Echtheit kann ich natürlich nicht bürgen, finde den Text aber in sich plausibel. Ich will ihn der interessierten Öffentlichkeit daher nicht vorenthalten.

Gleichzeitig danke ich dem unbekannten Jury-Mitglied sehr herzlich! Wie schön, daß es noch Menschen gibt, die noch nicht der grünen Ideologie verfallen sind, sondern sich zum einen gegen Regelmanipulationen wenden und sich zum anderen für eine sachliche und objektive Prüfung sämtlicher Projektvorschläge einsetzen – auch solcher, die mit Kernphysik zu tun haben!

Falls weitere Jury-Mitglieder dies hier lesen und die Echtheit des Schreibens bestätigen könnten, wäre das schön!

Hier nun der Text:

Sehr geehrte Jurymitglieder,

wenige Wochen vor der diesjährigen Veranstaltung dürfen wir Ihnen berichten, dass sich die Vorbereitungen in der finalen Phase befinden, mit der Telekom Repräsentanz eine fantastische Location gefunden wurde und wir uns auf eine emotionale Veranstaltung mit tollen Projekten, herausragenden Siegern, spannenden Teilnehmern und einer inspirierenden Gala freuen. Falls noch nicht geschehen, bitten wir Sie, sich für die Veranstaltung zu registrieren oder uns eine kurze Absage zu senden.

Wir möchten ebenfalls die Gelegenheit nutzen, Ihnen mitzuteilen, dass wir uns bezüglich Zeit und Ort der GreenTec Awards 2014 festgelegt haben. Wir sind stolz Ihnen hier die Kooperation mit der Messe München anzukündigen – die Awards 2014 werden im Vorfeld der Messe IFAT (weltweit größte Umweltmesse mit den Themenschwerpunkten Ver- und Entsorgung sowie Wasser) am 04. Mai 2014 in München stattfinden. Wir wechseln damit den Turnus hin zum Frühjahr und planen die Jurysitzung für den 25. Februar 2014. Die Zusammenarbeit mit der Messe München verspricht eine nochmal gesteigerte Bekanntheit in den relevanten Branchen und Schritte hin zu einer verbesserten internationalen Wahrnehmung.

Leider haben wir auch einen negativen Berichtspunkt. Dem Projekt „Dual Fluid Reaktor“ des DFR ist es gelungen, mittels einer einstweiligen Verfügung die Entscheidung der Jury zu negieren und Stand heute die Teilnahme an den Awards zu erzwingen. Leider haben wir erst gestern per Einschreiben hiervon erfahren und hatten bislang keine Gelegenheit, unsere Argumente vorzutragen. Wir prüfen nunmehr unsere rechtlichen Optionen, wollen aber diese Verfügung unbedingt anfechten. Da wir nicht wissen, ob wir hiermit vor den Awards Erfolg haben werden, planen wir:

1.    morgen die beiliegende Ergänzung in der Erläuterung des Wettbewerbsprozesses vorzunehmen (um gegenüber Dritten die Seriösität der Awards zu betonen)

2.    gemäß der richterlichen Verfügung einen vierten Nominierten auf unsere Website zu nehmen (mit dem Hinweis auf besagte richterliche einstweilige Verfügung)

3.    das Projekt mit dem Hinweis auf die richterliche einstweilige Verfügung bei den Awards in der Kategorie zu benennen und kurz in unseren Worten zu beschreiben (keine Videotrailer!).

Wir überlegen ferner, zwei Vertreter des Projektes des DFR zu den Awards einzuladen. Dies beinhaltet ausdrücklich keine Nominierung – nach unserer Einschätzung ist unser Vorgehen rechtens und wir wollen mit aller Kraft das Votum der Jury umsetzen. Von dieser Einladung versprechen wir uns mehr Transparenz. Wir entschuldigen uns für eventuelle Schreiben des DFR an Sie als Jurymitglieder und raten nach Rücksprache mit PR-Verantwortlichen von einer Reaktion Ihrerseits ab.  

 Die hier vorgeschlagenen Schritte werden aktuell durch unseren juristischen Partner Wegner Ullrich Müller-Helle & Partner geprüft bzw. vorbereitet.

Selbstverständlich informieren wir Sie über den aktuellen Stand bzw. werden Ihnen im Vorfeld der Awards ein kurzes Briefing zusenden.

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung.

Herzliche Grüße

Sven Krüger & Marco Voigt

6 thoughts on “GreenTec-Info zum DFR-Gerichtsbeschluß”

  1. Die Veranstalter haben offenbar das Gefühl sie können das wieder umstossen. Ausserdem mit ein paar Worten erwähnen… Entspricht ja offensichtlich nicht der Auflage des Gerichts und auch nicht was den anderen Nominierten zusteht.

  2. Diese Festlegung der GreenTec Awards verstößt gegen den Inhalt der Einstweiligen Verfügung.
    Dort ist festgelegt, dass die IFK ihr Projekt selbst präsentieren darf.
    Die IFK wäre gut beraten, wenn sie durch ihren Juristen dafür sorgen würde, dass die Festlegungen des Gerichts auch tatsächlich umgesetzt werden.

    Die Vertreter der GreenTec Awards lassen sich offensichtlich auch durch Gerichtsbeschlüsse nicht beeindrucken.

    Auch auf Störungen durch andere Veranstaltungsteilnehmer sollten sie vorbereitet sein.

    1. Ich kann nicht für das IFK sprechen, aber an Stelle der GreenTec Awards würde ich das peinlich genau umsetzen, wenn ich keine dicke Schadensersatzklage an der Backe haben will.

      1. Gute Frage, wird Greentec nicht lieber dicke bezahlen, nur um sein Gesicht vor dem grünem Publikum zu wahren… ohne grüne Unterschtutzung würde Greentec überhaupt nicht existieren…

  3. Das ist einfach nur peinlich. Es ist schon schlimm genug in nahezu jeder Diskussion um zukünftige Energiepolitik zu erleben, welche hahnebüchener Unsinn zum Thema Kernreaktor abgesondert wird. Und vor allem die damit verbundene Resistenz gegenüber naturwissenschaflicher Gesetze und Zusammenhänge.
    Aber das hier auch noch faktische gerichtsbeschlüsse ignoriert werden, nur damit das dunkelgrüne Ökoweltbild ja keinen Hauch von Realität abbekommt, das ist die Krönung!

  4. „grüne Ideologie“ ist zwar richtig. Um den Lesern eine klare politische und historische Einordnung dieser Bewegung zu ermöglichen, halte ich die Bezeichnung „Grüner Ökosozialismus“ für treffender. Diese unterstreicht sehr gut die verwandtschaftliche Nähe zu anderen ach so „liebenswerten“ und „genialen“ Ideologien. Wie dem „Roten Arbeiter- und Bauernsozialismus“ oder dem „Braunen Nationalsozialismus“. Vielleicht helfen solche Formulierungen, den Propagandaopfern des Grünen Ökosozialismus die Augen zu öffnen.

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